Johannes Landschauer -  ein Auge für Motive
johannes@landschauer.at
Johannes Landschauer | A-2105 Unterrohrbach | Leobendorfer Straße 34/3
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Reisebericht: Afrika 2019 - Namibia/Etosha Pfanne-Okaukuejo

Seit 2015 hat sich einiges getan, vieles wurde renoviert, aber das Wichtigste ist gleich geblieben: Das beleuchtete Wasserloch !!! Man kann Stunden damit verbringen die Tiere zu beobachten, die kommen und gehen. Vor allem nachts gleicht es einem Theater. Man hört Geräusche im Dunkeln und weiß nicht was als Nächstes passiert. So läuft eines Nachts, keine 10 m von uns entfernt, ein Kudujunges an uns vorbei, das von einer Hyäne verfolgt wird. Geblendet von der Beleuchtung springt es in das Gitter vor der Steinmauer (Gitter und Steinmauer dienen der Sicherheit der Gäste im Camp) und bleibt darin stecken. Die Hyäne wiederum ist verwirrt vom Licht oder vom Geruch der Leute und bleibt genau vor uns stehen. In der Zwischenzeit befreit sich das junge Kudu, dreht um und läuft an der Hyäne vorbei. Die Hyäne bemerkt das natürlich, dreht ebenfalls um und verfolgt das Kudu wieder in die Dunkelheit - das Ganze hat ungefähr 30 Sek. gedauert. Wir sind beide fasziniert, hören dann einen Schrei (schreit ein Kudujunges?) und erfahren am nächsten Tag, dass die Hyäne erfolgreich war. Und noch etwas haben wir gelernt, man soll mit den Leuten sprechen - sich auszutauschen wo, wann, was gesehen wurde. So erfahren wir, dass morgens und abends am Wasserloch Nebrowni oft Löwen gesehen werden. Nachdem wir am ersten Abend 1 Stunde umsonst ausharren, taucht am zweiten Abend in weiter Ferne ein männlicher Löwe auf. Es ist 17:45 Uhr, um 18:25 werden in Okaukuejo die Tore geschlossen und man fährt ca. 10 Min. von Nebrowni nach Okaukuejo. Geht sich das aus? Kommt der Löwe noch zum Wasserloch, bevor wir fahren müssen? Er braucht keine 3 Minuten, und so haben wir ca. 20 Minuten Zeit, um ihn zu beobachten und zu fotografieren. Ansonsten gab es allerdings erstaunlich wenig Tiere in dieser Gegend. Uns wurde gesagt, dass es im Norden geregnet hat und viele Tiere dorthin gezogen sind, es könnte aber auch an der Maul- und Klauenseuche liegen, an der letztes Jahr viele Tiere gestorben sind. Wir sind dennoch zufrieden mit unseren Sichtungen (u.a. Gepard bei Sueda, Leopard in Halali und viele Löwen)!
Erongogebirge & Spitzkoppe  Nach fünf herrlichen Tagen in der Etosha-Pfanne fahren wir  ca. 400 km ins Erongogebirge, wo wir  ....... Landschaft zwischen Halali und Okaukuejo Elefanten nähern sich dem Wasserloch in Okaukuejo Wasserloch bei Nacht beleuchtet Nebrowni-Wasserloch Männlicher Löwe bei Nebrowni Schildrabe belästigt Schakal bei Nebrowni zurück
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