Johannes Landschauer -  ein Auge für Motive
johannes@landschauer.at
Johannes Landschauer | A-2105 Unterrohrbach | Leobendorfer Straße 34/3
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Reisebericht: Afrika 2019 - Namibia/Etosha Pfanne-Halali

Am 6. Juni fliegen wir mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba direkt nach Windhoek. Unser Flug geht pünktlich um 22:20 Uhr und wir kommen auch wie geplant um 13:20 Uhr am nächsten Tag in Windhoek an. Obwohl die Flugzeuge der Ethiopian teilweise wirklich „grindig“ sind, trägt die kürzere Flugzeit  - im Vergleich zu unserem ersten Flug über Doha - dazu bei, dass wir eigentlich entspannt und nicht total übermüdet in Windhoek landen. So übernehmen wir unseren Renault Duster 4WD (in Nambia heißt er Renault und nicht Dacia) von Tempest bei Autoeurope an Flughafen in Windhoek, decken uns bei einem Supermarkt mit Wasser, Keksen und ein paar Lebensmitteln für unsere Mittagspausen ein und fahren anschließend zur Immanuel Wilderness Lodge, wo wir die erste Nacht verbringen. Die Lodge befindet sich nördlich von Windhoek, ist ca. 70 km vom Flughafen entfernt und liegt am Weg in Richtung Etosha-Pfanne. Die Lodge kann man nur empfehlen, das Essen ist hervorragend! Am nächsten Tag, gut erholt nach dem langen Flug, geht´s in Richtung Etosha. Es ist generell heißer als 2015! Das wird daran liegen, dass es in Namibia bereit seit 2 Jahren nicht mehr geregnet hat, entsprechend staubig ist es auch in der Etosha- Pfanne. Unser erstes Ziel ist Halali, wo wir gegen 16:00 Uhr ankommen. Nachdem wir unseren Bungalow bezogen haben, geht es auch sofort ans Moringa-Wasserloch, wo wir den Nachmittag und den Abend verbringen. Nachdem ich in einem Forum gelesen habe, dass um 22:00 Uhr ein Leopard aufgetaucht ist, warten wir auch so lange - man weiß ja nie. Und was soll ich sagen: Um 21:45 Uhr schleicht er sich vorsichtig an - die Aufregung ist entsprechend groß! Nach unserer Reise im Jahr 2015 sind wir dieses Mal besser vorbereitet, jetzt wissen wir welche Wasserlöcher nicht trocken sind. Daher fahren wir am nächsten Tag zuerst nach Goas, wo wir einen prächtigen Löwen entdecken, dann besuchen wir die wichtigsten Wasserlöcher am Weg nach Namutoni. Zebras, Giraffen, Kudus, Oryx, Gnus Elefanten, Nashörner, u.v.m. kreuzen unseren Weg. Die Nacht verbringen wir wieder in Halali, wo Hannes um 4 Uhr früh aufsteht, um ein großartiges Bild vom südlichen Nachthimmel zu schießen. Ganz wohl ist mir nicht, wenn er im Dunkeln unterwegs ist, vor allem weil der Zaun rund um das Camp schon sehr löchrig ist!  Der nächste Tag führt uns nach Okaukuejo. Auf der Fahrt dorthin genießen wir die tolle Landschaft, die unendliche Weite und eines haben wir auch gelernt: Die Jeeps der einzelnen Lodges fahren sehr langsam und bleiben immer wieder lange bei einem Tier stehen, aber wenn sie dann Gas geben und über die schottrige Piste poltern, dann nichts wie nach! Denn dann haben sie über Funk erfahren, wo sich interessante Tiere aufhalten, wie z.B. am Wasserloch Sueda, wo wir die beiden Löwinnen beim Trinken beobachten.
zurück Löwe beim Wasserloch Goas Aussicht vom Wasserloch Charitsaub Löwen beim Wasserloch Sueda Etosha Pfanne - Okaukuejo  Seit 2015 hat sich einiges getan, vieles wurde renoviert, aber das Wichtigste ist gleich geblieben: Das Wasserloch!!! ....... Leopard erscheint um 21:45 beim Moringa-Wasserloch in Halali Milchstraße um 04:00 Uhr früh in Halali
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